Der Elternrat
Glossar

Was man weiß - was man wissen sollte.

Hier entsteht ein Nachschlagewerk, in dem nach und nach alle Begriffe und Abkürzungen erklärt werden, die einer Erklärung bedürfen. Damit wollen wir einen kleinen Beitrag zur Verringerung des babylonischen Buchstaben- und Sprachgewirrs leisten.

Acrobat Reader = Kostenlose Standardsoftware zum Lesen und Erzeugen von PDF-Dateien. Fast alle Dateien, die Sie auf dieser Website "downloaden" (herunterladen) können, sind in diesem Format.

AK = Arbeitskreis

AK-NH = Arbeitskreis Nachhaltigkeit

BfBS = Behörde für Bildung und Sport (Schulbehörde)

DESI= Studie zur Erfassung der sprachlichen Leistungen in Deutsch und Englisch von Schülerinnen und Schülern an Schulen in Deutschland. Mehr unter www.dipf.de/desi

ER = Elternrat

EK = Elternkammer

Evaluation = Auswertung, Beurteilung (von Lehrplänen und Unterrichtsprogrammen)

IGLU = Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung. In Deutschland nehmen alle Länder an dieser Studie teil. Mit IGLU/E werden in Deutschland in zwölf Ländern die Kompetenzen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich erfasst. Mehr zum Thema unter www.bildungsserver.de/...

KER = Kreiselternrat

KESS 4= Studie zu den "Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 4" aller Hamburger Grundschulen. Im Auftrag der Behörde für Bildung und Sport wurden im Jahre 2003 Lernstände und Leistungsverteilungen in den Bereichen Deutsch (Lesen, Rechtschreiben, Texte verfassen), Mathematik, naturbezogenes Lernen und Englisch-Hörverstehen getestet. Mehr zum Thema unter
www.erzwiss.uni-hamburg.de/kess/kurzbericht.pdf

KESS 7= Studie zu "Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7". Im September 2005 nahmen rund 14.000 Hamburger Schülerinnen und Schüler an dieser Untersuchung teil. KESS 7 ist als Teil einer Längsschnittstudie konzi-piert und stellt die Weiterführung der im Jahre 2003 abgeschlossenen Studie KESS 4 dar. Ziel der Untersuchung ist es, die am Ende der sechsten Jahrgangsstufe erreichten Lern-stände der Hamburger Schülerinnen und Schüler in den Kompetenzdomänen Lesever-ständnis, Mathematik, Naturwissenschaften und Englisch empirisch zu erfassen und gleichzeitig die Lernausgangslagen zu Beginn der siebten Jahrgangsstufe zu dokumen-tieren. Mit der Verknüpfung der Studien KESS 4 und KESS 7 ist es darüber hinaus möglich, die Lern-entwicklung zwischen der vierten und siebten Klasse zu analysieren. Mehr unter hamburger-bildungsserver.de/schulentwicklung/qualitaet/kess/KESS7.pdf

KEV = Klassenelternvertreter

Koedukation = gemeinschaftliche Erziehung von Mädchen und Jungen

LAU = Die "Lern-Ausgangs-Untersuchung" dokumentiert in zweijährigen Abständen die jeweils erreichten Lernstände, Lernentwicklungen und schulbezogenen Einstellungen einer Schulform - vom Ende der Grundschulzeit bis in die Klassenstufe 11 der gymnasialen Oberstufe bzw. in die Einführungsstufe des Aufbaugymnasiums. Mehr zum Thema unter http://www.hamburger-bildungsserver.de/schulentwicklung/lau

LAZM = Lehrer-Arbeitszeitmodel

LAZV = Lehrer-Arbeitszeit-Verordnung

LI = Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg

Link = (engl.: Verbindung, Verknüpfung). Kurzbezeichnung für Hyperlink: Verweis von einem Webdokument durch eine entsprechende Markierung auf ein anderes.

LK = Lehrerkonferenz

OECD = Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (engl.: Organi-sation for Economic Cooperation and Development). Eine internationale Organisation mit Sitz in Paris. Fast alle der 30 Mitgliedsstaaten sind Industrieländer der sogenannten 1. Welt. Satzungsgemäße Ziele der OECD sind die Optimierung der Wirtschaftsentwicklung, die Steigerung des Lebensstandards, die Förderung des Wirtschaftswachstums (auch in den Entwicklungsländern) sowie eine Begünstigung der Ausweitung des Welthandels.

PDF = Portable Document Format - ein plattformübergreifendes Dateiformat für den Datenaustausch im Internet

PISA = Programm zur weltweiten Schülerbeurteilung (engl.: Program for International Student Assessment). Die internationale Schulleistungsstudie erhebt im Auftrag der OECD vergleichende Daten über die Leistungsfähigkeit ihrer Bildungssysteme. Das Programm misst alltagsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten 15-jähriger Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften. Die PISA-Studien werden seit dem Jahr 2000 in dreijährigem Turnus in den meisten Mitgliedsstaaten der OECD und einer zunehmenden Anzahl von Partnerstaaten durchgeführt. Mehr unter www.pisa.oecd.org

PISA-E = Die nationale Ergänzung des internationalen PISA-Programms in Deutschland. PISA-E wurde von der Kultusministerkonferenz in Auftrag gegeben. Verantwortlich für die Durchführung der Studie ist ein nationales Konsortium unter Federführung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB) in Berlin.

Die Schülerstichprobe ist bei PISA-E mit 50.000 ungefähr zehnmal so groß wie bei PISA-I. Dieser erhebliche Mehraufwand ist erforderlich, um die Ergebnisse nach Bundesländern und Schularten auswerten zu können. Neben äußeren Faktoren wie dem Schulsystem des jeweiligen Bundeslandes und der Lehrplangestaltung werden auch die Zusammensetzung der Klassenstruktur (männlich/weiblich, Migrationshintergrund, sozial gutgestellt/sozial schwachgestellt) und der familiäre Hintergrund analysiert.

Die PISA-E-Studie 2003 berichtete von einer starken sozialen Benachteiligung von Fach-arbeiterkindern im Bundesdurchschnitt. So sei die Wahrscheinlichkeit von Akademiker-kindern gegenüber Facharbeiterkindern bei gleicher Lese- und Mathematikkompetenz mehr als viermal so hoch, ein Gymnasium zu besuchen (in Bayern knapp siebenmal so hoch). Noch gravierender wirken sich die unterschiedlichen Erfolgschancen beim Vergleich der sozioökonomischen und kulturellen familiären Verhältnisse aus. Je schlechter die Verhältnisse, desto niedriger die Chancen.

Profiloberstufe = Bezeichnung für eine weiterentwickelte Form der Oberstufe, bei der mindestens ein Leistungskurs und mindestens ein Grundkurs miteinander gekoppelt sind und ein Profil bilden. Das ATh wird im Rahmen der Profiloberstufe ab 2008 in Kooperation mit anderen Gymnasien 10 verschiedene Profilmöglichkeiten anbieten. Die Einführung von Profiloberstufen stellt eine Rationalisierungsmaßnahme dar, mit der Ressourcen gebündelt und fächerübergreifendes Arbeiten erleichtert werden soll, da der Schüler nun einen bestimmten Themenkomplex aus verschiedenen Perspektiven beleuchten kann.

Reformierte Oberstufe = Die Reformierte Oberstufe (in Bayern auch Kollegstufe) ist ein spezielles Unterrichtssystem der letzten beiden Schuljahre in der gymnasialen Oberstufe, also der 12. und 13. Schulklasse (bzw. 11. und 12. Klasse) an deutschen Gymnasien. In der Reformierten Oberstufe sind die Klassenverbände mit einem starren Unterrichts-pensum aufgelöst; stattdessen stellen die Schüler eine individuelle Kombination aus Kursen in verschiedenen Fächern zusammen (Kurssystem). Seit 2000 wird die Refor-mierte Oberstufe (bzw. Kollegstufe) in zahlreichen Bundesländern, so auch in Hamburg, grundlegend weiter reformiert.

SK = Schulkonferenz

SL = Schulleitung

SR = Schülerrat

SINUS = Das 1998-2003 in Form von bundesweit 30 Modellversuchen laufende Qualitäts-entwicklungsprogramm SINUS zielte auf eine spürbare und nachhaltige "Steigerung der Effizienz des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts". Zum einen wurden Daten zur Einstellung der Lernenden zur Mathematik und zum Mathematik-unterricht erhoben, zum anderen ein Mathematikleistungstest durchgeführt. Der Test der SINUS-Evaluation war ein standardisierter Leistungstest zur Messung mathematischer Fähigkeiten, wie er auch in internationalen Vergleichsstudien wie TIMSS oder PISA Verwendung fand.

TIMSS = TIMSS war ursprünglich ein Akronym für Third International Mathematics and Science Study (Dritte Internationale Mathematik- und Naturwissenschaftsstudie), eine Schulleistungsuntersuchung, die 1994/95 von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) durchgeführt wurde. Die Studie wird seitdem in vierjährigem Turnus fortgesetzt. Seit TIMSS 2003 steht das Akronym für Trends in Mathematics and Science Study. Mit TIMSS wurden Daten zu den Leistungen von mehr als einer halben Million Schüler aus rund 15.000 Schulen in 46 Ländern ermittelt und Hintergrundinformationen über den Unterricht, die Lehrer, die Schulen sowie Aspekte der außerschulischen Lebensumwelt der Schülerinnen und Schüler gewonnen. Das Ergebnis war in Deutschland ähnlich schlecht wie das der PISA-Studie.

TOP = Tagesordnungspunkt

ULME = Die "Untersuchung von Leistungen, Motivation und Einstellungen" ermittelt im Auftrag der Behörde für Bildung und Sport zu Beginn der beruflichen Ausbildung, mit welchen Leistungen in den allgemeinbildenden Fächern die Schülerinnen und Schüler in den Beruflichen Schulen ankommen (Lernausgangslage). Mehr zum Thema unter
fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pressemeldungen/2006/mai...